Hast du dich jemals gefragt was eine Pressestory ist? Hier hast du eine kurze Definition und die Darlegung einiger Merkmale.
Die Pessestory ist die ausführlichste, aber auch die schönste Form der schriftlichen Information an die Presse. Die Pressestory kann sich auch als Pressereportage bezeichnen.
Sie unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von den anderen schriftlichen Formen: die persönliche Erfahrung des Verfassers, die persönlichen Interessen und die subjektive Interpretation eines Themas treten im Vordergrund. Es ist im Grunde eine Art Firmenreportage, ein Fallbeispiel aus dem Unternehmen, aus dem Alltag des Betriebes und seinen tatsächlichen Geschehnissen oder Teilaspekten. Die Pressestory beschreibt nicht nur anschaulich, verständlich und genau, sondern sie vermittelt auch Bilder und Atmosphäre.
Die Pressestory soll nicht zu umfangreich sein (max. 4 Seiten), sollte durch Bildmaterial ergänzt und veranschaulicht werden (2 bis 5 Farbfotos – wesentliche Passagen, Abschnitte oder Teilereignisse des Geschehens aufzeigen) + Bildunterschriften. Der Schreibstil soll nicht zu ausschweifend werden und Unwesentliches soll vermieden werden, es geht dabei um ein ergänzendes Mittel um mit der Presse in Kontakt zu bleiben (wenn sie gut geschrieben ist hat sie auch die Chance veröffentlicht zu werden) und die beste Chance, als Füller verwendet zu werden ( zB. Ende Juni bis Anfang September, wenn das gesamte öffentliche Leben ‘urlaubt’).
Die Pressestory hält sich an Menschen, greift Beispiele aus deren Tätigkeit, ihren Problemen, Nöten, Ängsten, Hoffnungen und Erfolge heraus. Sie kann auch in der Ich-Form geschrieben werden und die gebrauchte Zeitformen ist der Präsens.
Andere Stilelemente einer Pressestory sind Zitate von beteiligten Personen oder der Hauptperson, um die es geht, Zustandsbeschreibungen und die Darstellung von Abläufen, sowie die Klärung von Zusammenhängen und Verdeutlichung von Ergebnissen, originellen Aspekten und Problemen.

Tomoiagă Isabella

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