Die Vermittlung ist eine Möglichkeit durch die Menschen, die Auseinandersetzungen haben, zu einer Überreinstimmung gelangen können. Das Verfahren ist rechtlich geregelt, enthält eine Strategie und dauert mindestends zwei Sitzungen lang. Die erste Sitzung ist informativ, das heißt, dass am Anfang der Vermittler oder die Vermittlerin die Vorteile des Vermittlungsverfahrens aufzählt, wobei während der Abschlusssitzung die Ergebnisse hervorgehoben werden.

Der Vermittler oder die Vermittlerin sollen eine spezifische fachliche Ausbildung abgeschlossen haben, die ungefähr vier Monate lang dauert. Durch die Vermittlung kann man vielfältige Probleme lösen, aber es gibt auch Probleme die nur vor dem Gericht gelöst werden können. Bei jeder Vermittlung gibt es zwei Seiten. Die eine Seite ist der Beklagte und die andere ist der Kläger. Der Vermittler soll neutral sein und mit allen Beteiligten gleich sprechen und für alle gleiche Erfolge suchen. Jede Seite hat Argumente, aber man muss nicht streiten sondern einen Mittelweg finden. Jede seit hat am Ende einen Gewinn, weil man gewöhnlich zu einer Übereinstimmung gelangt. Das ist der größte Unterschied zu einem Gerichtsverfahren – denn vor dem Gericht erzielt nur eine Seite einen Gewinn, im Gegensatz zu der Vermittlung infolge deren beide Seiten einen Gewinn haben.

Bei einer Vermittlung sollen nur der Vermittler und die beteiligten Personen teilnehmen, das heisst, dass diese Verfahren vertraulich sind. Meistens fiden die Vermittlungssitzungen in einem Büro statt, wo die Stimmung sehr ruhig und freundlich ist.

Am Ende muss man die erzielte Vereinbarung unterschreiben. Falls es zu keiner Übereinstimmung kommen sollte, ist der Vermittler dazu verpflichtet ein Dokument zu unterschreiben, das bescheinigt, dass die Parteien zuerst diesen Weg der Konfliktlösung ausgewählt haben.

*Rum. Übersetzung: Vermittlung = mediere

Cocan-Fechete Andrea

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